An Unpleasant Evening of Singing Out of Tune, April 22, 5pm, VBKÖ

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An Unpleasant Evening of Singing Out of Tune
in English with Ectoplasmic Materialism

We are sitting in rooms, different, but perhaps not unlike the one you are in now. We are floating on a river of emotionally-charged pink slime. We are thinking about the things we want to play back in the VBKÖ, and the things we want to sing, the voices we want to connect with. We are reading letters from the 100-year old archive — we too are buried in work, and are trying to climb out collectively by listening for the spectral resonant frequencies of living and dead labour, the invisible work that constructs our surroundings; and by seeing the possibilities of solidarity through the cracks and tears in history and in the social factory floor.

We want to present some key concepts and ideas that were explored in previous workshops in the form of chants, songs, joyous laments, séances, and summonings of dark matter.

Ectoplasmic Materialism is an amalgamation of energies and apparitions that currently work as punctuation managers and sometimes translators; as care workers and artist’s assistants; and as non/emerging and submerging artists in Vienna and København.

Funded by SHIFT.

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Ein unbequemer Abend des Unstimmig seins
in Englisch mit Ectoplasmic Materialism

Wir sitzen in Räumen, die vielleicht anders sind als der Raum, in dem du dich gerade befindest. Wir treiben auf einem emotional aufgeladenen rosa schleimigen Fluss. Wir denken über Dinge nach, die wir in der VBKÖ wiedergeben möchten, nach und über Dinge, die wir singen möchten, über Stimmen, mit denen wir uns verbinden möchten. Wir lesen Briefe aus dem 100 Jahre alten Archiv — auch wir sind in Arbeit vergraben und versuchen gemeinsam herauszuklettern indem wir nach den spektralen Resonanzfrequenzen lebender und toter Arbeit lauschen, nach unsichtbarer Arbeit, die unsere Umgebungen konstruiert, und indem wir in den Rissen und Sprüngen in der Geschichte und auf dem Boden der sozialen Fabrikshalle nach den Möglichkeiten der Solidarität suchen.

Wir wollen einige Konzepte und Ideen präsentieren, die in den vorangegangenen Workshops in Form von Gesängen, Liedern, freudigen Wehklagen, Séancen und Beschwörungen der dunklen Materie erforscht wurden.

Ectoplasmic Materialism ist eine Amalgamierung von Energien und Erscheinungen, die derzeit als Satzzeichenmanager arbeiten und manchmal als Übersetzer; als Pflegepersonal und Künstlerassistent; und als auftauchende und untertauchende Künstler in Wien und Kopenhagen.

Gefördert aus den Mitteln von SHIFT.

SHIFT

15. April 2016 by admin
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5 – UHR – TEE: AN.SPRECHEN an.schläge – das feministische Magazin und VBKÖ im Gespräch, 13. April, VBKÖ

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AN.SPRECHEN
an.schläge – das feministische Magazin und VBKÖ im Gespräch

Mittwoch, 13. April, 17 Uhr, VBKÖ

Diskussion über feministische Recherche- und Produktionsbedingungen, kollaborative Strukturen und partizipatorische (Zwischen)räume im Journalismus und der Kunst: wir blicken auf die 30- und 106-jährigen Geschichte*n von an.schläge und VBKÖ und fragen nach dem Verhältnissen zwischen feministischen, queeren und dekolonialen Theorien und journalistischen, künstlerischen, redaktionellen, kuratorischen Praxen.

mit: Fiona Sara Schmidt & Lea Susemichel (an.schläge), Nina Hoechtl & Julia Wieger (Sekretariat für Geister, Archivpolitiken und Lücken / VBKÖ)

Gefördert aus den Mitteln von SHIFT.

SHIFT

06. April 2016 by admin
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WORKSHOP: In Haunted Archives: (Post-)National Socialist Times, Decolonial Futures, April 5, xhibit

In Haunted Archives: (Post-)National Socialist Times, Decolonial Futures / In heimgesuchten Archiven: (post-)nationalsozialistische Zeiten, dekoloniale Zukünfte
Workshop (in English)

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Tue, April 5, 2016, 1:30 to 5:30 p.m.
Academy of Fine Arts Vienna, main building, Schillerplatz 3, 1010 Vienna, xhibit

Due to the limited number of participants, please send an email with your name until Friday, April 1, 2016 to info@vbkoe.org.
Wir adressieren das Archiv als Medium, um seine Im/Materialität zu untersuchen. Die Teilnehmer_innen des Workshops sind eingeladen, Materialien aus zwei sehr unterschiedlichen Archiven danach zu befragen, wie Nationalsozialismus, Kolonialismus und (De-)Kolonialität in ihnen vor – kommen: das Archiv der Vereinigung der bildenden Künstler_innen Österreichs (VBKÖ) und das Universitätsarchiv der Akademie der bildenden Künste Wien, die beide von Nationalsozialismus und Kolonialität heimgesucht sind. In diesen Archiven befinden sich Dokumente, die NS-Verstrickungen und Kolonialität bezeugen und gleichzeitig Auslassungen zeigen, die es notwendig machen, ihre Lücken zu lesen.
Im Workshop werden wir unter anderem folgenden Fragen nachgehen:
Wie wollen wir mit Archivmaterialien umgehen, um Konstellationen zwischen Nationalsozialismus, Kolonialismus und Kolonialität zu untersuchen? Könnte die Analyse dieser Konstellationen dazu dienen, mögliche Formen dekolonialer Zukünfte auszumachen? Was können queere, feministische und postkoloniale Praxen und Theorien, kombiniert mit dekolonialen Auseinandersetzungen, der Forschung im Archiv beibringen? Wie könnte bildende Kunst zur Dekolonialität von Archiven beitragen? Wie könnte (De-)Kolonialität den Sinn und die Methode von vergleichender Forschung und Archivpolitiken hinterfragen?

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By addressing the archive as a medium we attempt to work through its im/materiality. We invite participants to question the currency of National Socialism, colonialism and (de)coloniality in relation to specific archival materials from two rather different archives: the Archive of the Austrian Association of Women Artists VBKÖ and the University Archives of the Academy of Fine Arts Vienna, both haunted by National Socialism and coloniality. These archives hold documents evincing the institutions’ national socialist involvements as well as pointing towards traces of coloniality. At the same time, they bear omissions that make it necessary to read into their gaps. The workshop aims to address questions such as: How could we engage with the archival materials in order to examine the constellations between National Socialism, colonialism and coloniality?
Could the analysis of said constellations help to explore possible forms of decolonial futures? In combination with decolonial studies, what do queer, feminist and postcolonial practices and theories bring to archival research? How could visual arts become a resource for decoloniality of archives? How could (de)coloniality question the meaning and method of comparativity and archival politics?

Im Rahmen der Ausstellung / In the frame of the exhibition “Uncanny Materials | Founding Moments of Art Education. A curatorial exhibition, research and education project“.

Funded by Academy of Fine Arts Vienna, City of Vienna Departement for Cultural Affairs MA7, Future Fund of the Repuplic of Austria.

28. March 2016 by admin
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Spazieren gehen im VBKÖ Archiv, 21. November 2015, 13 Uhr, VBKÖ

Spazieren gehen im VBKÖ Archiv
Sekretariat für Geister, Archivpolitiken und Lücken mit
Cana Bilir-Meier, Maren Blume, Andrea Haas, Nina Hoechtl, Ipek Hamzaoglu, Elke Krasny, Ruth Lang, Juliane Saupe, Julia Wieger

Was für eine Rolle spielt die Struktur der Räumlichkeiten in der*n Geschichte*n der VBKÖ? Ist es von Bedeutung, dass sich die Vereinigung seit 103 Jahren kontinuierlich im Dachgeschoss befindet? Dass sie gegenüber der Oper liegt? Dass heute vor der Haustüre die Tourist*innen vorbei strömen? Dass der Wert der Immobilie in den letzten Jahren immens gestiegen ist?
Welche Handlungsräume erlaubt das Format der großbürgerlichen Wohnung, in dem sich die VBKÖ eingemietet hat? Was machen Ausstellungen, Vorträge und queere Performances in einem großen, weißen Wohnzimmer mit Blick auf den Stephansdom?

Welche Formen von Sichtbarkeit und Verstecken ermöglichen die Räume? Welche sozialen Beziehungen und Freundschaften ergaben/ergeben sich durch die räumlichen Gegebenheiten und ihre Performanz? Welche Kompliz*innenschaften gab und gibt es mit den Räumlichkeiten? Zu welchen Herrschaftsverhältnissen, Unterwerfungen, Solidaritäten und Kooperation hat er beigetragen? Und welche Beziehungen sind dokumentiert?

Im Rahmen von VBKÖ PRESENTS… des Open Studio Day der Vienna Art Week 2015.

Gefördert aus den Mitteln von SHIFT.

SHIFT

15. November 2015 by admin
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Lecture Performance: Das Archiv als ein Ort politischer Konfrontation. Oder: Wie kann hier widersprochen werden?, 12. 11. 2015, 18:30h, brut (burt, die Bar)

PolitischeKOnfrontationenFlyer

 

Das Archiv als ein Ort politischer Konfrontation.
Oder: Wie kann hier widersprochen werden?
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The Archive As A Site Of Political Confrontation.
Or How To Sing Out Of Tune?

Lecture Performance
über das Archiv der VBKÖ (Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs) im Französischen Saal des Künstlerhauses Wien
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Lecture performance
about the archive of the VBKÖ (Austrian Association of Women Artists) in the Französicher Saal at the Künstlerhaus Wien

in Deutsch mit englischen Untertitel / in German with English subtitles

Do, 12. Nov. 2015 / 18:30

brut (burt, die Bar)
Karlsplatz 5
1010 Wien

Eintritt frei! Um Reservierung wird bis zum 11. November 2015 gebeten: info@vbkoe.org
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Free admission! Please reserve until November 11, 2015: info@vbkoe.org

Die Lecture Performance setzt sich mit den Aktivitäten der VBKÖ von der Zeit des Nationalsozialismus bis in die 1980er Jahre auseinander: Welche Art von Ausstellungen wurden organisiert? Wer waren die Mitglieder der Vereinigung? Haben nach 1945 Diskussionen zur Rolle der VBKÖ während der Zeit des Nationalsozialismus stattgefunden? Gab es in den 1970er Jahren Kontakt mit lokalen feministischen Kunstbewegungen?
Wir befragen das Archivmaterial nach Kontinuitäten, Lücken und Widerständen und versuchen dabei herauszufinden welchen Handlungsraum die VBKÖ heute bieten könnte. Und: Wie kann eine historische Beschäftigung eine politische Intervention in der Gegenwart sein?
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The lecture performance deals with the activities of the VBKÖ from the time of National Socialism until the 1980s. What kind of exhibitions were organized? Who were the members of the association? Was the role of the VBKÖ during the time of National Socialism discussed after 1945? Were the members of the association in touch with local feminist art movements during the 1970s?
We question the archival materials in terms of continuities, gaps and resistance in an attempt to figure out what space of action could the VBKÖ provide today. How can a historical engagement be a political intervention into the present?

Gefördert aus den Mitteln von SHIFT. / Funded by SHIFT.

SHIFT

03. November 2015 by admin
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Künstlerinnenbrief Nr. 87

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18 Ann Street.

Hillhead. Glasgow.

Mrs. Margaret Macdonald-Mackintosch dankt das Komite der Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs für die Ehre welche Sie hatten Ihr gemacht durch Ihrer Einladung ein correpondieren Mitglied zu werden und sie hat viele Vergnügen die Einladung anzunehmen.

Feb. 8. 1911

 

Margaret Macdonald-Mackintosch, 1911

 

Dieser Brief ist Teil der Serie Künstlerinnenbriefe

ARCH 21, Künstlerinnenbriefe zur Gründung der VBKÖ (Bl. 87)

31. December 2014 by admin
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Künstlerinnenbrief Nr. 85

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Engelhart, 1911

 

Dieser Brief ist Teil der Serie Künstlerinnenbriefe

ARCH 21, Künstlerinnenbriefe zur Gründung der VBKÖ (Bl. 85-86)

29. December 2014 by admin
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Künstlerinnenbrief Nr. 83

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Käthe Kollwitz, 1911

 

Dieser Brief ist Teil der Serie Künstlerinnenbriefe

ARCH 21, Künstlerinnenbriefe zur Gründung der VBKÖ (Bl. 83-84)

29. December 2014 by admin
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Künstlerinnenbrief Nr. 82

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Je ne demande pas mieux que d’être membre correspondant de votre société si il n’y a qu’à m’intéresser aux expositions que vous pourriez faire à Bruxelles.
Recevez je vous prie l’expression de mes sentiments distingués.

Baronné de Lambert

 

Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als Korrespondenzmitglied zu werden. Obwohl ich mich nur für die Ausstellungen von Ihnen in Brüssel interessiere.

Mit freundlichen Grüßen
Baronin von Lambert

 

Dieser Brief ist Teil der Serie Künstlerinnenbriefe

ARCH 21, Künstlerinnenbriefe zur Gründung der VBKÖ (Bl. 82)

29. December 2014 by admin
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Künstlerinnenbrief Nr. 81

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Deurle, le 30.1.1911
Madame,
Je vous remercie pour la lettre que vous m’adressez au nom du Comité de l’Union des Femmes Peintres à Vienne et accepte avec plaisir de devenir membre correspondant de votre société.
Veuillez agréer Madame, l’expression de mes sentiments les plus distingués.

 

Deurle, am 30. Januar 1911
Sehr geehrte Frau,
Ich danke Ihnen für den Brief im Namen der Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs und ich nehme mit Vergnügen an ein Korrespondenzmitglied zu werden.
Mit freundlichen Grüßen

 

Jenny

 

Dieser Brief ist Teil der Serie Künstlerinnenbriefe

ARCH 21, Künstlerinnenbriefe zur Gründung der VBKÖ (Bl. 81)

29. December 2014 by admin
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